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Philosophieren

...über Design, Image, Werbung / Werbekonzept, Webseiten/Homepages, Internet... etc.

was gefällt oder nicht gefällt, warum etwas auffällt oder langweilig ist, was ästhetisch oder ausdruckslos ist, warum es vielleicht so ist, oder eben nicht ist . . .

  Grafikdesign / Artwork
       
Der
Messestand . . .
  Kaum ein Ort wird derart konzentriert von potentiellen Kunden aufgesucht, wie die Messe.
Es ist wohl die effizienteste und auch effektivste Form der Kundenwerbung.
Deshalb findet ganu dort auch ein fast schon "kreativer Wettbewerb" unter den Ausstellern statt. Wem bewusst ist, dass er auf dieser Plattform, in dieser begrenzten Zeit mit dem Maximum an "Präsentation", mit dem Möglichen an emotionaler "Berührung" und der gezielten Kommunikation beste Erfolge erzielen kann, wird nicht nur einfach mal 4 Wände, 1 Tisch und 4 Stühle aufstellen. Er schafft den für sich und sein Produkt/Unternehmen, in bezug auf Identifikation, Erlebnis, Animation und Überzeugung, idealsten Auftritt.
 
       
Baukasten - Homepage . . .  

Über das "World Wide Web" ziehen vereinzelt dunkle Wolken - Unattraktive und funktionsgestörte Baukasten-Webseiten beeinträchtigen die Freude am Internet. Da schiessen Firmen aus dem Boden, die "Ganz-Einfache-Webseiten-Baukasten" anbieten und kaltlächelnd - zusammengenommen - viel Geld für etwas kassieren, das im Sinne des Erfinders eher nutzlos ist. Ganz davon abgesehen, dass eine unscheinbare und funtionsmüde Homepage weder dem Besitzer noch dem User (Internetnutzer) wirklich nützlich ist, ziehen diese Seiten auch den Ästhetik-Pegel im Internet fast schmerzhaft in die Tiefe.
Mein Aufruf:
Wenn kein Geld für eine fulminante Webseite vorhanden ist, bittet einen Fachmann (Webdesigner, Mediengestalter) Euch eine einfach aufgebaute aber attraktive und funktionsmäßig sinnvolle Seite zu erstellen. Das kostet nicht die Welt und ihr nutzt das Web effektiv ! ...und über dem "World Wide Web" scheint wieder die Sonne ;-)

 
       
Design . . .   Was für ein weiter Begriff. Was der eine als "Design" deklariert, ist für den anderen vielleicht öde und fad. Ohne einen Bezug ist Design also sehr relativ. Wenn er nicht zur Zielgruppe, zum Produkt oder zur Aussage passt verfehlt er seine Wirkung oder bewirkt im schlimmsten Fall sogar das Gegenteil der Absicht.  
       
Text . . .   Wenn auch das Auge zuerst das Bild, die Grafik oder die Illustration wahrnimmt, darf der Slogan oder der (Werbe)-Text nicht auf Worte oder Buchstaben reduziert werden.
Nicht nur, dass die Anordnung von Text/Schrift entscheidend zur positiven Darstellung beiträgt, ist auch die Schreibweise, Stil und Inhalt ein wichtiger Faktor, um sich möglichst günstig darzustellen und zu platzieren.
 
       
Druck . . .   Ist der Digitaldruck wirklich ein Fortschritt ? Es verhält sich da wohl so, wie bei der digitalen Musik. Wer Wert auf Nuancen und u.U. auf Lebendigkeit legt, wird sich nie wirklich mit der Digitaltechnik anfreunden. Allerdings sind hier die Möglichkeiten fast unbegrenzt.  
       
Webseiten . . .   Wenn eine Webseite nur dazu dient reine Information zu vermitteln, ist es ohne Frage ausreichend, wenn ein paar Tabellen und Fotos dargestellt werden. In den meisten Fällen ist eine Webseite allerdings weit mehr als nur ein Informationsträger. Sobald es darum geht etwas oder sich selbst zu präsentieren, steht das individuelle und vor allem stilbezeichnende Design HEUTE an oberster Stelle. Selbstverständlich dicht gefolgt von der sinnvollen Funktionalität und der Suchmaschinenoptimierung. Aber das Auge kategorisiert - unbewusst - in den ersten Sekunden massgeblich das Image. Somit auch die Kompetenz und/oder den Wert eines Produkts, einer Person oder einer Firma.  
       
Anzeigen . . .   Unglaublich was jährlich für Anzeigen und Inserate ausgegeben wird. Ich behaupte, daß nicht mal 50% dieser Aktionen irgendeinen nützlichen Effekt haben. Oftmals beruhigt man sich mit der Schaltung einer Anzeige in einem Journal oder einer Zeitung lediglich, "mal wieder etwas für das Image oder die Werbung getan zu haben". Würde man dieses Geld spenden, könnte man vielen Menschen so manche Freude machen.
Fazit: Nur gezielt platzierte und effektiv gestaltete Anzeigen (Schrift, Text, Bild und/oder Ilustartion) erfüllen ihren ursprünglichen Dienst.
 
       
Flyer . . .   Seit jeher ist der Flyer (Flugblatt) der Informations- und zugleich Imageverbreiter schlechthin. Leider - das liegt wohl in der menschlichen Natur - haben wir es maßlos übertrieben. Flyer überfluten die Städte und Autoscheiben. Deshalb flyert heute nur der erfolgreich, der alles richtig macht. Psychologisch und grafisch intelligent ! Denn nur der Flyer, der aus dieser Masse heraus leuchtet, wird wahrgenommen.  
       
Werbung . . .   Der Begriff "Werbung" ist meiner Meinung nach nicht mehr zeitgemäß. Was früher ein "Sich Vorstellen" war, muss heute ein regelrechter "Auftritt" sein. Ein grafischer, aber auch psychologischer Auftritt. Dabei müssen Emotionen hervorgerufen werden. Emotionen, die den Betrachter direkt mit dem Produkt, der Person oder der Firma verbindet. Ob das nun im Internet über die Webseite / Homepage stattfindet, als Flyer, Werbeanlagen, Werbeschilder oder im regionalen Tagblatt, wenn diese Präsentation nicht in irgendeiner Weise attraktiv / sympathisch ist, verpufft diese Aktion und dient maximal zum Steuern sparen.  
       

Corporate
Identity. . .

  Noch nie war es so wichtig Unternehmen zu charakterisieren, wie in dieser Zeit. In diesem Urwald von Anbietern sind wir oft überfordert damit, zu erkennen, was der einzelne eigentlich anders macht als der andere. Das CI, Corporate Identity soll dafür Sorge tragen, dass ein Unternehmen eine "Persönlichkeit" bekommt. Konsequenz ist hier mal wieder oberstes Gesetz. Die Wiederholung der visuellen Merkmale formt im Laufe der Zeit das Image und den Charakter eines Unternehmens. Dem Betrachter wird es im besten Fall damit erleichtert das Unternehmen als das zu erkennen, was es ist bzw. sein will. Sofern es eben immer wieder konsequent mit dieser Aussage nach aussen hin auftritt. Das Corporate Design ist das wohl wichtigste Instrument bei der Identifikation. Denn die sinnliche Wahrnehmung ist unbewusst und einprägend. Und wir wissen alle, wie sehr wir vom Unbewussten gelenkt werden. Also hier nicht nur mal eben was "schönes" abdrucken, sondern mit Konzept sinnvoll werben. Also immer an den Wiedererkennungswert denken. Und daran ob das Design wirklich das nach aussen trägt, was ich - mein Unternhmen - sein will. Das hat viel mit Psychologie, mit Emotionen zu tun. Sinnlich wahrnehmbare Merkmale !

 
       
Logo-
Gestaltung . . .
  Wenn man sich einmal das aktuelle Logo von TUI anschaut, welches wohl ein lautes Lob verdient, versteht man vielleicht warum es bei der Logogestaltung mehr
auf die Idee ankommt, als auf das Kreieren. Selbstverständlich muss die Idee designtechnisch umgesetzt werden, aber nirgends trifft die Weisheit "Weniger ist mehr" den Nagel so auf den Kopf, wie bei der Erstellung eines Logos / Signet.
Noch immer gibt es Firmenlogos, die man erst beim 3. oder 5. Betrachten in vollem Umfang wahrgenommen hat. Und eine Assoziation fällt meist komplett flach. Gott sei Dank gibt es da Spezialisten ;)
   
         
Attraktivität . . .   Meint man - wenn man von Attraktivität spricht - das, was einem bestimmten
Menschen, zu einer bestimmten Zeit besonders gut gefällt ?
Oder ist es vielmehr das Zusammenkommen von Komponenten oder Bedingungen, die allgemein für "schön" empfunden werden ? ...wer weiß...
   
         
         
         

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